Bettdecke
Haben Sie die richtige Bettdecke?
Die wesentlichste Aufgabe einer Bettdecke ist es natürlich, den Schläfer während des Schlafs vor dem Auskühlen zu schützen und ein angenehmes Schlafklima zu erzeugen. Dazu muss sie in der Lage sein, Körperwärme weder zu schnell noch zu langsam an die Umgebung abzuleiten. Wichtig ist dass man die richtige Bettdecke wählt, weil man ein drittel der Zeit im Leben schläft.
Mikrofaserbettdecken
Synthetikfasern sind nicht nur eine preiswerte Alternative zu Naturfasern, sie können auch in ihrer Wärmeleistung gut mit Decken aus natürlichen Fasern oder Daunen und Federn mithalten. Zudem sind Mikrofaserbettdecken noch leichter, strapazierfähiger und vor allem pflegeleichter. Da sie sich meist unkompliziert und bei hohen Temperaturen waschen lassen, gelten Kunstfaserdecken obendrein als besonders hygienisch
Federbetten
Als preiswerte Alternative zu reinen Daunendecken bieten sich Federbetten an. Die Decken sind mit den etwas gröberen Deckfedern von Enten und Gänsen gefüllt, die Körperwärme zwar nicht ganz so gut leiten wie Daunen, dafür aber ein größeres Volumen haben. Als dicke Winterbettdecken sind auch Mischungen von Daunen und Federn beliebt.
Daunendecken
Daunendecken halten warm und wiegen dabei fast nichts. Zwischen den feinen Verästelungen der kleinen, wuscheligen Daunenfedern verfängt sich nämlich viel Luft, wodurch die Wärme gespeichert und nach außen hin gut isoliert wird. Damit sich Daunendecken ohne piksende Federkiele weich anschmiegen, ist die flauschige Füllung sicher in einer engmaschigen Hülle aus Baumwolle verpackt. Tipp: Ein besonders exklusives Füllmaterial sind Gänsedaunen, denn sie sind größer und bauschiger als Entendaunen und haben daher einen noch besseren Wärmerückhalt.
Über kurz oder lang: Diese Deckengrößen gibt es
Neben Füllmaterial und Bezug spielt auch die Größe eine wichtige Rolle bei der Wahl der Bettdecke. So ermittelst du die richtige Größe: Miss deinen Körperumfang und rechne zu der Summe 40 cm dazu. Das Ergebnis entspricht der Mindestbreite für deine Bettdecke.
• Kindergröße 100x135 cm: Die Mini-Decken gibt es im praktischen Set mit einem Kopfkissen. Etwa ab dem dritten Lebensjahr ersetzt die zweiteilige Schlafgarnitur den Babyschlafsack und bietet Kleinkindern mehr Bewegungsfreiheit.
• Standardgröße 135x200 cm: Die Einzelbettdecke im Standardmaß eignet sich für normalgewichtige Personen unter 1,80 m und gewährt volle Bewegungsfreiheit. Auch der Wärmegrad der Füllung kann hier passend zum persönlichen Temperaturempfinden ausgewählt werden.
• Übergröße 155x200 cm: Diese Einzelbettdecken fallen 20 cm breiter aus als das Standardmaß und bieten etwas fülligeren Personen bis 1,80 m besonders hohen Schlafkomfort.
• Komfortgröße 155x220 cm: Dank der zusätzlichen 20 cm kann sich hier auch eine große Einzelperson über 1,80 m voll ausstrecken, ohne dass die Füße oder der Schulterbereich unter der Decke hervorschauen.
• Doppelbettgröße 200x200 cm: Das Standardmaß für Doppelbettdecken bietet Platz für zwei normal große Personen. Da die Decke nur einen Wärmegrad bedient, sollten sich die beiden Schlaftypen ähneln.
• Überlänge 200x220 cm: Mit 20 cm mehr Länge hüllen diese Doppelbettdecken auch eine oder mehrere große Personen über 1,80 m von Kopf bis Fuß in angenehme Wärme.
• Luxusgröße 240x220 cm: Unter diesen XXL-Doppelbettdecken haben mehrere Personen, Paare oder auch Einzelpersonen besonders viel Platz, um sich nach Herzenslust auszudehnen, ohne einander zu stören.
Tipp: Wenn du und dein Partner ein unterschiedliches Wärmeempfinden habt, sind zwei getrennte Bettdecken ratsam. Durch identische oder farblich aufeinander abgestimmte Bezüge schaffst du im Schlafzimmer auch mit zwei Einzeldecken ein harmonisches Gesamtbild.